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Wahlkreis Dortmund

Wie im Ruhrgebiet insgesamt, findet in Dortmund seit den späten 70er Jahren ein tiefgreifender Strukturwandel statt. Der Niedergang und Abbau der Industrien hat nicht nur viele Arbeitsplätze verschwinden lassen, sondern damit auch ganze Sozialmilieus und Stadtteile verändert. Heute ist Dortmund geprägt von dem Bemühen, den Strukturwandel von einer altindustriellen in eine moderne Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft zu meistern. Ziel grüner Politik ist hier, diesen Wandel sowohl sozialverträglich als auch ökologisch nachhaltig bewusst zu gestalten. Dabei können und wollen wir nicht auf die Kräfte des freien Marktes und der Konkurrenz aller gegen alle bauen. Vielmehr bedarf ein solches Projekt der bewussten politischen Gestaltung. Demokratische Partizipation und eine solidarische Grundhaltung gehören dabei zu jenen Traditionsbeständen, die es aktiv zu nutzen und weiter zu entwickeln gilt. Für meinen Wahlkreis setze ich mich daher vor Ort vor allem für folgende Ziele ein:


Ein fairer Zweiter Arbeitsmarkt:

Angesichts einer Arbeitslosenquote von etwa 16% brauchen wir einen fairen zweiten Arbeitsmarkt, der all denjenigen eine Chance bietet, die im Zuge der Deindustrialisierung ihre alten Arbeitsplätze verloren haben. Der Aufbau neuer Arbeitsplätze in der High-Tech-Industrie oder den neuen Dienstleistungsbrachen kann die entstandenen Arbeitsplatzverluste noch längst nicht kompensieren. Die Menschen in Dortmund brauchen jedoch sichere und faire Beschäftigungen.

Intelligente Qualifizierung und Weiterbildung:

Der Strukturwandel entwertet alte Qualifikationen und fordert neue. Dieser Wandel darf jedoch nicht auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden. Politik und Wirtschaft sind gefordert, die erforderlichen Qualifikationen zu vermitteln und zur Verfügung zu stellen. Dabei können und müssen die bereits bestehenden Qualifikationen und Berufserfahrungen genutzt werden.

Einbezug der Kommunen in die Job-Center:

Die Kommunen haben in den letzten Jahren große Erfolge beim Aufbau einer kommunalen Beschäftigungs-Infrastruktur erzielt. Sie sind ausgewiesene Experten ihrer lokalen Arbeitsmärkte und ArbeitnehmerInnen. Diese Kompetenzen und Erfahrungen müssen bei der Reorganisation der Arbeitsämter und der Job-Center genutzt werden. Den Kommunen ist daher ein breiter Partizipations- und Gestaltungsspielraum einzuräumen.

Politik für Menschen mit Behinderungen:

Bei all den strukturellen Veränderungen achte ich in Dortmund insbesondere darauf, die Verwirklichung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aktiv voranzutreiben. Hierzu stehe ich in NRW in ständigem Kontakt mit Verbänden, die sich für die Probleme und Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen.

Weitere Informationen zu Dortmund unter: www.dortmund.de